Galerien

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Im Menüpunkt "Galerien" finden Sie eine kleine Auswahl von Fotos, die Kai und ich während unserer Aufenthalte 1993, 2004, 2005, 2006, 2008, 2011 und 2016 geschossen haben. Die meisten Orte haben wir gezielt angefahren, andere entdeckten wir zufällig am Wegesrand oder beim Marsch durch ausgedehnte Vulkanlandschaften. Die gewählten Lokationen erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Auch wir sind nach dem siebten Besuch immer noch erstaunt, dass es noch schöne Flecken auf der Insel gibt, die uns bis dato unbekannt waren. Uns war es wichtig, etwas von der natürlichen (und der von Menschen wie u.A. César Manrique erschaffenen) Schönheit der Insel einzufangen. Natürlich gibt es auf Lanzarote auch Bettenburgen, zweispurige Fernstraßen und weitere Kehrseiten, welche die nicht unbedingt auf Nachhaltigkeit bedachte Touristik mit sich bringt - insofern ist diese Auswahl bewusst sehr selektiv. Lanzarote hat, wie viele andere Urlaubsdomizile auch, ein zweites Gesicht, das es zu erkunden lohnt. Abseits von Handtuchreservierungen und Strandpromenaden voller Plastiknippes, bayrischer Sauerkrautgemütlichkeit und englischer Pubs mit Elvis-Imitatoren. Wer über die Dauer seines Urlaubes nur am Hotelpool abhängt, für den ist Lanzarote lediglich eine weitere spanische "All Inclusive"-Insel - für uns ist sie die schwarze Perle der Kanaren.

P.S.: Wer sich unsere Fotos ansieht, der muss glauben, die Insel sei weitestgehend menschenleer. Das stimmt natürlich nur bedingt und ist zum Einen dem Fotorecht geschuldet und zum Anderen der Tatsache, dass wir typischerweise nur per Mietwagen unterwegs sind. Gerade klassische Touristen-Attraktionen wie Jameos Del Agua werden wiederkehrend mit Busladungen von Besuchern geflutet. Zwischen den Invasionen hat man die Lokation dann aber überwiegend für sich. Andere Flecken auf der Insel sind wiederum nur zu Fuß erreichbar und das ist auch gut so. Wir sind an Orten gewesen, wo man die Stille hören kann. Wo man gedankenverloren in die Ferne blicken und sich der spröden Schönheit der Landschaft erfreuen kann - auch und gerade ohne durch einen Kamerasucher zu blicken. Das Innehalten hat etwas hochgradig Meditatives als Kontrast zur Hektik des Alltags.